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Duke Basketball: Zelten als Liebesbekenntnis

Ich habe einen Artikel für M94.5 geschrieben, in dem ich erkläre, warum ich im Winter bei Minusgraden zelte. Go Duke!

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Wie kann man so verrückt sein, einen ganzen Monat für ein Basketball Spiel anzustehen? Unsere Redakteurin erklärt den Mythos Duke Basketball.

Ich schreibe euch heute aus einem Zelt. Ja, ihr habt richtig gelesen, aus einem Zelt. Seit fast vier Wochen campe ich bei Minusgraden an einem Ort, der nach dem bislang erfolgreichsten College-Basketball Coach aller Zeiten benannt ist: Mike Krzyzewski. Warum, möchtet ihr wissen? Nun, dazu muss ich euch noch ein bisschen mehr über mich und Krzyzewskiville erzählen.

Die ewigen Rivalen: Duke und Chapel Hill

Seit August 2014 absolviere ich ein Auslandsjahr an der Duke University in North Carolina, an der US-Amerikanischen Ostküste. Insbesondere das Basketballprogramm der Universität zählt zu den besten des Landes (hier eine Liste der 18 ehemaligen Duke Blue Devils, die in der aktuellen Saison für NBA-Teams auflaufen). Wie im Fußball, gibt es auch im College-Basketball Derbies, die alle anderen Partien in Sachen Dramatik überschatten. So existiert im amerikanischen Hochschulsport keine größere Rivalität als die zwischen der Duke University und der University of North Carolina, Chapel Hill, auf die schon einst Michael Jordan ging. Die alljährliche Begegnung der beiden Universitäten ist heuer auf den 18. Februar datiert und wie ihr euch vorstellen könnt, ist die Nachfrage nach Tickets gewaltig. Mit etwas über 9000 Plätzen verfügt Duke’s Cameron Indoor Stadium allerdings nicht über genügend Platz, um diese Nachfrage decken zu können. Das ist heute ein Problem und war bereits vor 30 Jahren eines.

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Die Anfänge des „Tenting“

Aus diesem Grund hat sich 1986 eine Gruppe von Studenten etwas ganz Besonderes ausgedacht: Sie sind auf die Idee gekommen, sich nicht wie üblicherweise einige Stunden vor Tip-off vor der Basketball-Halle anzustellen, um Plätze für die Partie zu ergattern, sondern bereits zwei Tage vorher Zelte vor der Halle aufzustellen und dort zu übernachten. Ihre Ausdauer wurde mit einem 85-72 Sieg der Duke Blue Devils belohnt und seitdem ist „tenting“, also Zelten, in Krzyzewskiville eine Tradition. Eine Tradition, der ich mich dieses Jahr angeschlossen habe. Seit 1986 wurde das „tenting“ nach und nach immer stärker professionalisiert, sodass strikte Regeln gibt, an die sich die Studenten zu halten haben.

Schichtbetrieb in der Warteschlange

Krzyzewskiville, also der Ort an dem sich die meisten Sporteinrichtungen auf dem Campus befinden, beherbergt insgesamt 100 Zelte. Ein Zelt umfasst eine Gruppe von zwölf Leuten. Da alle „tenters“ Studenten sind, ist die große Herausforderung von logistischer Natur: Einen Zelt-Schichtplan zu erstellen, der sämtliche Stundenpläne und außerschulischen Aktivitäten aller „tent mates“ berücksichtigt. Denn bis auf einige wenige Ausnahmen, hat zu jeder Tages- und Nachtzeit mindestens eine Person im Zelt bzw. in K-ville zu sein.

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Die Übernachtungen

Auch wenn es in North Carolina nicht ganz so kalt ist wie in Deutschland und der Schnee nach wie vor auf sich warten lässt, so kann es hier nachts trotzdem ganz schön zapfig werden. Vier bis sechs Schichten Kleidung plus Schal, Mütze und Winterjacke sind keine Seltenheit. Mein Rekord liegt derzeit bei sechs Oberkörper-Schichten und vier Jogginghosen. Insbesondere als Frau fühlt man sich wahnsinnig sexy, wenn man abends mit Brille und ungeschminkt aus seinem Wohnheim im opulenten Schlabber-Look seinen Weg nach K-ville antritt. „Na hoffentlich begegne ich jetzt nicht einem meiner tinder-matches oder dem süßen Kerl aus meinem Journalismus-Kurs!“ Das sind die Gedanken, die einem da so durch den Kopf gehen.

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Zwischen Fluchen und Anfeuern

Aber dann gibt es auch die vielen schönen Momente, in denen man beispielsweise gemeinsam Filme wie „Space Jam“ im Freien guckt, Marshmallows grillt oder sich eine Pizza nach K-ville bestellt. Darüber hinaus lernt man neue Leute kennen und so ein gemeinsames Erlebnis schweißt zusammen. Wenn ich in der Früh um viertel nach zwei nach K-ville stakse, werde ich innerlich wieder fluchen. Aber könnte ich die Zeit zurückdrehen, ich würde es wieder tun. Denn für mich gibt es nichts Schöneres, als in meinem Duke-Trikot diese ehrwürdige Halle, die schon so manchen NBA-Profi hervorgebracht hat, zu betreten und mein Team anzufeuern. Und wenn ich dafür fünf Wochen in einem Zelt verbringen muss, so sei es.

 

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Wer gerne noch ein paar visuelle Eindrücke von Duke Basketball haben möchte, dem empfehle ich, sich folgendes Video anzugucken:

 

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TV total Turmspringen

Am 23. November hat Stefan Raab mal wieder zum alljährlichen „TV total Turmspringen“ in die Münchner Olympiaschwimmhalle geladen und ich war für M94.5 als Pressevertreterin dabei.
Neben den vielen, mir unbekannten (Quoten-)Models nahmen auch ProSieben-Moderator Daniel Aminati, Schauspieler Steffen Groth und – was mich natürlich besonders freute – Kunstturner Fabian Hambüchen und Beachvolleyballer Jonas Reckermann am Wettkampf teil.
Ich ging mit nicht allzu hohen Erwartungen zu dem Event. Doch ich wurde bald eines Besseren belehrt. Denn was die Zuschauer geboten bekamen, war alles andere als langweilig. Die Promis hatten sich konsequent auf die Show vorbereitet und wochenlang trainiert. Und das schlug sich auch in ihren Performances nieder. Vom Handstand-Auerbach über einen „einfachen“ Vorwärtssalto, Schrauben und zweieinhalbfachem Salto war alles mit dabei.



Auch die weiblichen Teilnehmerinnen scheuten sich nicht. Moderatorin Annabelle Mandeng stach besondersheraus. Denn sie bezwang als einzige Frau das 10-Meter-Brett. Mit ihrem Partner Steffen Groth holte Mandeng im Synchronspringen verdient den ersten Platz. Für Spaß sorgten auch die Profi-Sportler Fabian Hambüchen und Jonas Reckermann. Mit ihren gefühlten 50cm Größenunterschied gaben sie beim Synchronspringen ein besonders schönes Paar ab. Den Titel vom letzten Jahr mussten die beiden dann aber doch an die Kollegen abgeben. Für das Sport-Duo war diesmal nur Bronze drin. Sport-Muffel Elton wurde von Stefan Raab auch dieses Jahr wieder zum Springen genötigt, trotz „Höhen- und Unterwasserangst“, wie Elton im Anschluss in einem Interview angab.

Mein Fazit:  Respekt an alle Teilnehmer für ihre sportlichen Leistungen! Bei einigen sah das schon richtig professionell aus. Es hat Spaß gemacht, zuzugucken.

Hier noch ein kurzes Interview, das ich mit Fabian Hambüchen, Europa- und Weltmeister im Kunstturnen, geführt habe. Allein dafür hat es sich schon gelohnt, dabei gewesen zu sein :)


Gratulation zu der tollen Leistung, auch wenn es heute nicht für den 1. Platz gereicht hat. Wie hat Ihnen der Abend gefallen?

Ja, war wieder wie jedes Jahr. Ich bin jetzt seit 2008 dabei. Es war einfach wieder wunderschön. Es macht einfach einen riesen Spaß. Es ist sind auch immer wieder die gleichen Leute, immer ein paar Neue, aber die meisten sind immer gleich. Man kennt sich einfach und insofern ist es einfach so ein Treffen hier und wie gesagt: Es macht einfach einen riesen Spaß.

Glauben Sie, dass Sie Ihre sportliche Affinität, die Sie nun schon mit sich bringen, ein Vorteil ist in so einem Wettkampf?

Ja, definitiv. Aber man sieht ja, dass ich trotz meinem Bewegungsvorteil, den ich da vielleicht habe, trotzdem nicht Erster werde. Also die anderen, die hauen sich da auch richtig rein und trainieren hart. Insofern muss ich mir auch für’s nächste Jahr mal was Neues ausdenken.

Wo liegen jetzt die Unterschiede zwischen dem Turmspringen und dem herkömmlichen Turnen?

Ja gut, im Turnen landest du ja hauptsächlich auf den Füßen. Beim Turmspringen musst du kopfüber rein, normalerweise. Insofern ist das schon ein bisschen anders. Das Salto-, Schraubengefühl ist auch minimal anders, aber lässt sich ganz gut machen.

 

UP Titelbild

Experiment: Das UP Lifestyle-Armband

Nach zehn Tagen Urlaub habe ich nun wieder etwas Zeit, um mich dem Bloggen und somit auch einem neuen Projekt zu widmen. Während eines Besuchs im Apple Store in San Francisco habe ich ein neues Gadget entdeckt: Das Fitness-Armband UP der Firma Jawbone. Das Gerät soll seinem Nutzer zu einem gesünderen Lebensstil verhelfen.

Wie funktioniert das?

Diagramm zum Schlafverhalten
Bewegungssensoren innerhalb des Armbands zeichnen das Schlaf- und Bewegungsverhalten des Users auf. Nachdem man das Armband an sein Smartphone angeschlossen hat (leider kein Bluetooth), lassen sich die aufgezeichneten Daten mit Hilfe der App (erhältlich für Apple iOS und Android) in Diagramme umwandeln, die Auskunft über die täglich absolvierten Distanzen und die dabei verbrannten Kalorien, Tiefschlaf- bzw. Leichtschlafphasen und die minutengenaue Anzahl der geschlafenen Stunden gibt. Außerdem bietet die App dem Nutzer die Möglichkeit, Informationen über die konsumierte Nahrung einzuspeisen. Gewissermaßen eine Art Kalorienzähler.

 

Darüber hinaus kann man absolvierte Workouts verzeichnen und das Armband als Stoppuhr nutzen. Eine in meinen Augen recht sinnvolle Funktion stellt „Power Nap“ da. Auf dem Schlafverhalten des Nutzers basierend, berechnet die App die optimale Länge eines kurzen, erholsamen Mittagsschlafs. Nach Ablauf dieser Zeit weckt das Armband den User mit einem kurzen Vibrationssignal.

Diagramm zum Bewegungsverhalten
Die veranschaulichten Daten sollen dem Nutzer dabei helfen, bestimmte Muster im eigenen Schlaf- und Bewegungsverhalten zu erkennen, diese richtig zu interpretieren, um im nächsten Schritt gegebenenfalls seinen Lebensstil anzupassen. Auf diese Art und Weise soll das eigene Wohlbefinden gesteigert werden.

 

Obwohl es sich bei UP um ein technisches Gerät handelt, verspricht der Hersteller Resistenz gegenüber Duschwasser, Regen und Trainingsschweiß. Hoher Komfort soll dem Nutzer ermöglichen, das Armband problemlos Tag und Nacht am Handgelenk zu tragen. Außerdem lässt sich UP mit anderen Lifestyle-Apps, wie z.B. „RunKeeper“ oder „MyFitnessPal“, verbinden. Die Akkulebensdauer beläuft sich auf bis zu zehn Tage. Mit 130€ zugegeben nicht ganz billig, dafür macht das Armband optisch etwas her.

 

UP Armband

 

Ich nutze UP nun seit vier Tagen und kann nach so kurzer Zeit natürlich noch keine Bilanz ziehen. Ich habe mir vorgenommen, das Gadget einen ganzen Monat so intensiv wie möglich zu nutzen, um dann ein Fazit zu ziehen: Wie sinnvoll sind die Funktionen wirklich? Welche Informationen gewinne ich aus den Grafiken? Ändert sich mein Bewegungs-, Schlaf- und Essverhalten oder bleibt alles beim Alten?

Diesen und weiteren Fragen möchte ich auf den Grund gehen.
In einem Monat folgt dann meine Bewertung. Aber jetzt mache ich erst mal einen Power Nap.

Update: Ich habe die Testzeit auf zwei Monate ausgeweitet, da mir vier Wochen dann doch als zu kurz erschienen.

FC Bayern Basketball

Luft nach oben

Nachdem die FC Bayern Basketballer zum Saison-Auftakt am 3. September die Telekom Baskets aus Bonn mit 87:82 schlagen konnten und auch am 26. September eine gute Figur im Testspiel gegen den FC Barcelona abgegeben haben (auch wenn sie den starken Spaniern am Ende doch unterlagen), müssen sich die Münchner am 6. Oktober gegen den amtierenden Meister, die Brose Baskets aus Bamberg behaupten.

Welche Einstellung Headcoach Svetislav Pesic zu seinem Team hat und was er sich von der bevorstehenden Partie erhofft, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

 

 

Dieser Beitrag wurde im Auftrag von afk M94.5 produziert.

FC Bayern Basketball Pressekonferenz

Hunger auf mehr

Hier ein Artikel zum Saison-Auftakt des FC Bayern München Basketball, den ich für die M94.5-Homepage verfasst habe:

Am 26. September ist es wieder soweit. Die Basketballer vom FC Bayern München gehen erneut auf Korbjagd. Nachdem das Team unter Headcoach Svetislav Pesic vergangene Saison einen beeindruckenden Durchmarsch hingelegt hat, mussten sich die Münchner schließlich im Playoff- Halbfinale gegen den späteren Meister Bamberg geschlagen geben. Doch die Enttäuschung war schnell verflogen. Trainer und Mannschaft widmen sich während der Sommerpause einem neuen Ziel: Meisterschaft. Dass man sich beim FC Bayern mit einem zweiten bzw. im Falle der letzten Saison mit einem vierten Platz nicht zufrieden gibt, ist allgemein bekannt. Aus diesem Grund hat das Gespann um FCB-Geschäftsführer Marko Pesic das Personal noch einmal aufgestockt. Neben Combo-Guard Malcom Delaney konnten auch Yassin Idbihi von ALBA Berlin und John Bryant, der bis vor Kurzem noch Körbe für ratiopharm Ulm warf, verpflichten.

Mit Bryant konnte sich der FC Bayern auch gleichzeitig den zweifachen „Most Valuable Player“ der Beko Basketball Liga sichern. Der Geschäftsführer war über die Entschlossenheit der neuen Spieler, künftig für den FC Bayern zu spielen, sehr überrascht und hält diese Entwicklungen für einen großen Vertrauensbeweis. Auch Vereinspräsident Uli Hoeneß ist positiv gestimmt: „Am Ende haben wir jetzt ein Team zusammen, das absolut konkurrenzfähig ist […] Mein Traum ist immer noch, dass wir irgendwann am Marienplatz mit zwei Mannschaften stehen.“ Bis es soweit ist, dürfte allerdings noch ein bisschen Zeit vergehen. Schließlich haben die Teams aus Bamberg und Oldenburg weit mehr Bundesliga-Erfahrung als der ehemalige Zweitligist aus München. Ihre Titel werden sie nicht so ohne weiteres hergeben. Es liegt also noch jede Menge Arbeit vor Svetislav Pesic und seinen Jungs.

Gutes Abschneiden in der Euoleague

Denn die Mannschaft möchte nicht nur ins Finale der Playoffs einziehen, sondern gleichzeitig auch in der Euroleague kräftig mitmischen. Der FC Bayern erhielt für die kommende Saison eine Wildcard und trifft in der Gruppenphase unter anderem auf den Titelverteidiger Olympiakos Piräus, Unicaja Malaga und Galatasaray Liv Hospital Istanbul. Eine besondere Taktik verfolgt der Trainer dabei nicht. Er beabsichtigt, sich mit seinem Team auch auf internationaler Ebene einen Namen zu machen, um die Marke „FC Bayern“ angemessen zu repräsentieren. Neben der erfolgreichen Weiterentwicklung betont Hoeneß, wie wichtig es sei, die sportlichen Erfolge der Mannschaft „auf der Basis der wirtschaftlichen Vernunft“ zu erreichen.

Subventionen vonseiten der Fußball-Abteilung schließt der Präsident des Klubs kategorisch aus. Der Basketball müsse sich selber tragen, zumal eine Finanzspritze aus der Säbener Straße juristisch nicht möglich wäre. Zugleich appelliert der 61-Jährige an sämtliche Medienvertreter, diesen Sport so attraktiv wie möglich zu machen, sodass an die bisherigen Erfolge angeknüpft werden könne. Am 26. September treffen die Bayern zum Saison-Auftakt auf den FC Barcelona, der mit 17 Landesmeisterschaften, 22 Pokalsiegen und zwei Euroleague-Titeln einen ernst zu nehmenden Gegner darstellt. Neben den Dauergästen Uli Hoeneß und Bastian Schweinsteiger wird auch Pep Guardiola im Audi Dome erwartet. Tip-Off ist um 20 Uhr.

Martin Sloboda

Freestyle Slalom

Deutscher Meister, Europameister, Weltmeister. Martin Sloboda hat innerhalb von nur zwei Jahren das erreicht, worauf viele Sportler ihr halbes Leben lang hinarbeiten. 2007 begann der damals 13-jährige Münchner mit der relativ unbekannten Sportart „Freestyle Slalom“. Mit günstigen Skates aus dem Supermarkt versuchte er sich an seinen ersten Tricks. Eine Zeit, an die sich der heute 19-Jährige gerne zurück erinnert. „Freestyle Slalom“ – der Name ist Programm. Anders als zum Beispiel beim Eiskunstlauf bleibt dem Skater die Choreographie komplett selbst überlassen. Vorgeschriebene Pflicht-Elemente gibt es nicht. Ziel ist es, einen Parkour aus Hütchen in einer bestimmten Zeit mit möglichst vielen hochwertigen Tricks zu durchfahren. Auf Wettkämpfen werden die Teilnehmer in den Kategorien Technik, Style, Fehler und Management bewertet. Derjenige mit der höchsten Gesamtpunktzahl gewinnt. Gerade die Freiheit, seine eigene Kür individuell gestalten zu können macht für Martin Sloboda den besonderen Reiz aus. Obwohl Freestyle Slalom den meisten noch unbekannt ist, hat sich diese Sportart in den letzten Jahren stark weiter entwickelt. 2009 waren nur rund 500 Skater an internationalen Turnieren beteiligt. Mittlerweile hat sich diese Zahl vervierfacht, mit Tendenz nach oben.

 

Ich habe Martin vor einiger Zeit getroffen und habe mir seine faszinierende Geschichte erzählen lassen.

 

Was genau ist denn Freestyle Slalom eigentlich?

„Also man kann sich das ganze erst einmal so vorstellen, dass man einen Parkour aufbaut, von kleinen Hütchen. Die stehen dann im Abstand von 50, 80 und 120 cm auseinander und man fährt auf Inline Skates verschiedene Tricks. Das kann jetzt alles beinhalten: Auf einer Rolle, auf zwei Rollen, auf den Hacken, auf den Spitzen oder verschiedene Drehungen. Das Ziel ist eigentlich, naja es gibt kein Ziel. Es nennt sich Freestyle Slalom. Man kann fahren, wie man will, was man will und man ist an keine bestimmten Elemente gebunden.“

 

Wann und wie hast du damit angefangen?

„Ja, also eigentlich war das ganz entspannt. Wir [Martin und sein bester Freund] waren im Supermarkt und haben uns einfach Skates für 30€ gekauft, sind damit ein bisschen im Olympiapark gefahren und haben dann die Leute gesehen, die Freestyle Slalom gemacht haben und ja, dann dachten wir uns: „Komm, machen wir das auch mal!“ Und so kam es dann dazu. Ich hab dann damals den deutschen Meister gesehen und fand das natürlich überwältigend und wollte das dann auch so machen. Und ich hab dann halt jeden Tag trainiert und irgendwann war es dann soweit.“

 

Du hast mit 13 Jahren damit angefangen. Wie alt sind denn deine Gegner so im Durchschnitt?

„Also damals war ich einer der Jüngsten, mit 13, 14. Und der Durchschnitt lag damals bei ca. 20 bis 22 Jahren und heute muss man sagen, der Durchschnitt ist drastisch nach unten gegangen. Die meisten sind jetzt um die 14 bis 16 und wenn man nach China reist, ist der Durchschnitt glaub ich um die zehn Jahre. Das ist schon echt heftig, was die Kleinen drauf haben.“

 

Was waren bis jetzt deine größten Erfolge?

„Meine größten Erfolge waren der Gewinn der Europameisterschaft 2009 in Moskau, dann die Weltmeisterschaft 2009 und 2010, wo ich Weltmeister wurde und die Europameisterschaft 2010 in Paris. Also Welt- und Europameisterschaft 2009 und 2010. Nebenbei war ich dann auch Erster in der Weltrangliste über zwei Jahre hinweg.“

 

Und momentan bist du ja wahrscheinlich auch der beste Deutsche, oder?

„Ja immer noch und da freue ich mich auch noch drüber. Und Vize-Europameister, mal schauen, ob das dieses Jahr auch noch einmal klappt.“

 

Glaubst du, du hast ein wirkliches Talent für diesen Sport oder war der Erfolg hauptsächlich der harten Arbeit geschuldet?

„Ich denke, ein bisschen Talent müsste eigentlich schon jeder haben und Spaß gehört natürlich auch dazu. Viele machen das nur, um gute Ergebnisse zu liefern, aber ich habe das ja hauptsächlich aus Spaß gemacht und ich würde mal sagen, ohne hartes Training geht nichts. Fünf Mal die Woche Training hat damals schon für sich gesprochen, denk ich mal.“

 

Wie lange und wie oft trainierst du?

„Das ist schwierig zu sagen. Das Abitur kommt ja immer näher und man hat weniger Zeit dafür. Ich würde nicht sagen “trainieren”, aber ich fahre gerne noch im Park und probiere noch ein paar Sachen aus und schau einfach, wie es klappt. Wenn schönes Wetter draußen ist, dann zwei-, dreimal die Woche, ansonsten wie es halt gerade passt mit der Schule.“

 

Hast du dich während des Trainings oder während eines Wettkampfes einmal schwerer verletzt, sodass du pausieren musstest?

„Würde ich jetzt nicht sagen. Ich hatte mal ein paar Schürfwunden, mal was kleines, aber sonst nein, keine schweren Verletzungen.“

 

Was genau liebst du an diesem Sport? Was fasziniert dich daran?

„Was ich daran liebe ist, dass man frei ist. Man ist nicht an irgendwelche Pflichtelemente gebunden und man kann machen, was man will. Wenn man auf einer Rolle fährt, ist das Gefühl auch sehr überwältigend, weil man ist quasi Herr der Lage. Man kann auf einer Rolle rückwärts, vorwärts drehen, stehen bleiben, wieder losfahren. Wenn man das einmal beherrscht, das ist schon ziemlich faszinierend.“

 

Freestyle Slalom ist ja momentan ein noch relativ unbekannter Sport. Wie hat sich das in den letzten Jahren entwickelt? Was glaubst du, wie sich das in den nächsten Jahren weiterentwickelt? Sehen wir dich irgendwann bei den Olympischen Spielen?

„Also ich muss schon sagen, in den letzten Jahren hat sich das wahnsinnig entwickelt. Wenn ich mich zurück erinnere: 2009 waren es um die 500 bis 600 Skater, die international beteiligt waren und mittlerweile haben wir Teilnehmer um die 2000 Leute. Aber ich glaube nicht, dass es eine olympische Sportart wird, weil eben da es Freestyle ist, kommt es nicht ganz zusammen mit den Regulierungen für die Olympischen Spiele und normalerweise braucht man ein recht striktes Regelwerk bei den Olympischen Spielen, das man jetzt beim Freestyle Slalom nicht hat. Und das würde auch den Sport kaputt machen, wenn jetzt ein striktes Regelwerk dafür bekannt wäre.“

 

Was hat dir dieser Sport – abgesehen von den Erfolgen und den vielen Reisen – noch gebracht? Dir ganz persönlich?

„Die ganzen tollen Leute, die man kennengelernt hat. Man hat keine zweite Chance, das noch einmal wieder zu bekommen und egal, wo man hinkommt, die Leute sind immer für einen da und das ist einfach super.“

 

Du hast abgesehen vom Freestyle Slalom noch ein privates Leben. Wie lässt sich das alles vereinen? Familie, Schule, der Sport, das Um-die-Welt-Jetten? Wie schaffst du das und stehen da deine Eltern hinter dir?

„Natürlich stehen meine Eltern hinter mir und denen gefällt das auch, was ich mache und wie ich das alles erreicht habe. Meistens sieht meine Woche so aus, dass ich montags bis freitags in die Schule gehe und freitags nach der Schule irgendwo hinfliege und Sonntag abends dann zurück bin. Das heißt, man kann es schon irgendwie mit der Schule vereinbaren. Und Freunde hat man dann natürlich auch immer bei den Events dort, von daher passt das auch ganz gut zusammen. Ansonsten, wenn ich mal ein Wochenende nicht weg bin, treffe ich mich hier mit Freunden zu Hause. Also alles entspannt.“

 

Und die Schulleitung deiner Schule und deine Lehrer, die wissen, dass du da so aktiv bist? Und wenn dann mal eine Europameisterschaft oder so etwas ist, die vielleicht nicht immer am Wochenende stattfindet, bekommst du dann auch mal eine Beurlaubung? Wie fasst das dein schulisches Umfeld auf?

„Also ich muss schon zum Direktor gehen und um Erlaubnis fragen, aber solange die Noten passen, ist das, denk ich mal, kein Problem.“

 

Ich habe gelesen, du hast in Zusammenarbeit mit „Seba“ deine eigenen Rollen raus gebracht. Kannst du dazu noch etwas erzählen?

„Ja genau, die Marke „Gyro wheels“ wollte ein Pro-Modell haben mit einem europäischen Skater und da hat „Seba-Skates“ mich als erste Wahl dann angeboten. Und ich konnte das Angebot natürlich nicht abschlagen, weil es ist schon eine sehr große Ehre, wenn man dann sein eigenes Rollenmodell bekommt und dann auch wirklich Leute hat, die mit den eigenen Rollen fahren und dann auch noch sagen „Hey Martin, das sind echt geile Rollen! Weiter so!“, das ist schon echt cool. (schmunzelt)”

 

Fährst du selbst mit deinen eigenen Rollen?

„Ja, natürlich. Muss so sein! (lacht)”

 

Hast du auch schon die Möglichkeit bekommen, durch den Sport Geld zu verdienen? Durch Sponsoring oder ähnliches?

„Also ein bisschen Geld hier und da geht manchmal. Früher konnte man auch gut Preisgelder gewinnen, aber so generell, dass man ein regelmäßiges Einkommen hat, ist glaub ich schwer möglich. Man könnte Skate-Lehrer werden, aber ich glaube, das bleibt mein Hobby und ich möchte daraus nicht groß einen Beruf machen.“

 

Wenn jemand Lust hat, diesen Sport einmal auszuprobieren, an wen kann man sich in diesem Fall wenden? Gibt es in München einen Freestyle Slalom-Verein?

„Also in einem Verein sind wir nicht. Einfach im Olympiapark vor der Soccer Five Arena vorbei schauen und ausprobieren. Skates dabei haben und das war‘s dann auch.“

 

Abschließende Frage: Lebst du deinen Traum?

„Ob ich meinen Traum lebe?! (Pause, Zögern) Hm.. noch nicht. Ich möchte gerne mal Pilot werden, weil mich das Reisen auch fasziniert. Man hat immer ein Ziel vor Augen, was man weiter verfolgt und es wäre jetzt schlecht zu sagen, wenn man mit 18 schon sein Ziel erreicht hat im Leben. Von daher: Den Traum lebe ich noch nicht, aber der kommt irgendwann.“

 

Und Freestyle Slalom wird immer, egal in welchem Ausmaß, irgendwie dazu gehören?

„Natürlich. Vielleicht irgendwann in ein paar Jahren nicht mehr auf Weltklasse-Niveau. Wer weiß, was da die neue Generation bringt?! Aber auf jeden Fall wird es immer ein Hobby bleiben und ich fahre immer gerne im Park, mal wieder eine Session drehen.“

 

Beeindruckend, was ein Paar billiger Skates alles bewirken kann, oder?!

Ich habe Martin als einen sehr sympathischen und bodenständigen jungen Menschen kennengelernt. Seine Geschichte gehört zu denjenigen, die erzählt werden müssen. Ich wünsche ihm für seine Zukunft alles Gute. Und wer weiß, vielleicht sitze ich in zehn Jahren in einer Lufthansa-Maschine nach New York und aus dem Cockpit begrüßt mich dann Martin Sloboda, ehemaliger Weltmeister im Freestyle Slalom, an Bord.

 

Wer Martins Talent bewundern möchte, sollte sich unbedingt folgendes Video angucken:

 

Usain Bolt

Eine Liebeserklärung an den Sport

Manchmal frage ich mich, warum es Frauen (nicht allen, aber den meisten) so schwer fällt, sich für Sport zu begeistern. Und damit meine ich nicht nur, sich körperlich fit zu halten, sondern vielmehr die fehlende Begeisterung für Sportevents.

Kurzer Rückblick: August 2012. Zwei Monate zuvor hatte ich mein Abitur bestanden. Während sich meine Freunde beinahe jeden Abend im Englischen Garten trafen, um mit dem ein oder anderen Bier auf ihre lang ersehnte Freiheit anzustoßen, vertrieb ich mir meine Zeit anderweitig. Denn 2012 war nicht nur das Jahr meines Schulabgangs, in London fanden auch die Olympischen Spiele statt. Wie ich diese zweieinhalb Wochen genossen habe! Von morgens bis abends klebte ich vor dem Fernseher und fieberte mit den deutschen Athleten mit. Sogar über das erste Olympia-Gold für Deutschland im Vielseitigkeitsreiten konnte ich mich richtig freuen, obwohl ich sonst kein großer Anhänger des Reitsports bin. Jede Disziplin, ja sogar Skeet verfolgte ich mit Spannung. Olympia hatte ich mich voll und ganz in seinen Bann gezogen.

Meine Freundinnen hatten dafür kein Verständnis. Usain Bolt, Missy Franklin und Robert Harting hätten für sie genauso gut Schauspieler oder Pate eines Cornflakes-Herstellers sein können. – „Hast du den neuen Film mit Missy Franklin in der Hauptrolle gesehen?“ „Nö, wie hieß der noch mal gleich?“ – Mit Leichtathletik und Schwimmen hätten sie diese Namen jedenfalls nicht in Verbindung gebracht.

Zurück in die Gegenwart: Ein Jahr später finden erneut internationale Sport-Wettkämpfe statt. Die Schwimm-Weltmeisterschaft in Barcelona, Beachvolleyball-EM in Klagenfurt und zu guter Letzt die Leichtathletik-WM in Moskau. Jackpot! Und schon wieder bin ich der Welt des Sports verfallen. Mir ist es nach wie vor unbegreiflich, wie man von den Athleten nicht fasziniert sein kann. Sechs Tage die Woche hartes Training, Disziplin und Verzicht in allen Bereichen ihres Lebens und das alles für die wenigen glanzvollen Momente ihrer Sportler-Karriere. Diesen Menschen muss man doch Respekt und Anerkennung zollen!

Dieses Jahr habe ich wieder mit gezittert. Ob bei Stabhochspringer Raphael Holzdeppe oder Zehnkämpfer Michael Schrader. Beide haben sie großartiges geleistet und Deutschland um zwei weitere Medaillen bereichert. Nicht zu vergessen Robert Harting, der trotz starker Rückenschmerzen erneut bewiesen hat, warum er die Nummer Eins im Diskuswerfen ist. Mitleid für Silke Spiegelburg, die den Fluch des undankbaren vierten Platzes nicht abzuschütteln vermag, obwohl doch alles so gut angefangen hatte. Alle Höhen hatte sie im ersten Versuch leicht überwunden. Mit 4,75 m hatte sie sogar ihre Saisonbestleistung eingestellt. An den 4,82 m war sie dann leider doch gescheitert. Was für ein Pech! Bewunderung für Usain Bolt, dem Aushängeschild der Leichtathletik, bei dem der 100 Meter-Sprint wie ein Spaziergang aussieht. Ich bin gespannt, ob er heute Abend nach der 100 Meter-Staffel Carl Lewis als erfolgreichsten WM-Teilnehmer in der Geschichte der Leichtathletik ablöst. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch.

Sport ist nicht nur ein kulturelles Gut, es bringt die Menschen auch näher, hält Nationen zusammen und pflegt internationale Beziehungen.

Nein, ich werde es nie nachvollziehen können, warum man freiwillig auf diese Momente verzichtet.

Das aktuelle Sportstudio

50 Jahre Aktuelles Sportstudio

Was haben Elton John, Boris Becker, Sylvester Stallone, Alice Schwarzer und Michael Ballack – von ihren prall gefüllten Bankkonten einmal abgesehen – gemeinsam? Keine Ahnung? Dann will ich euch mal auf die Sprünge helfen: Sie alle waren Gäste in der wohl beliebtesten deutschen Sportsendung, dem Aktuellen Sportstudio. Diesen August feiert die Kult-Sendung ihr 50-jähriges Jubiläum. Da darf ein kurzer Rückblick natürlich nicht fehlen.

Fußball, Fußball, Fußball

Das Aktuelle Sportstudio ging am 24. August 1963 das erste Mal on Air. Damit ist es genauso alt wie die Fußball-Bundesliga. Obwohl durchaus auch Sportarten wie Tennis, Boxen oder die Formel1 thematisiert wurden, lag der Fokus von Anfang an auf Fußball.  Kaum verwunderlich, so gilt Deutschland doch als die Fußball-Nation schlechthin.
Doch was macht das Aktuelle Sportstudio so besonders? Warum schalten nach wie vor jeden Samstag Abend zwei bis drei Millionen Zuschauer um 23 Uhr ein?
Es ist in erster Linie der persönliche Charakter dieser Sendung, der ihr über Jahrzehnte hinweg großen Erfolg beschert hat. Max Gregers Eröffnungsmelodie „Up to date“ hat mittlerweile beinahe Kult-Status erlangt.

Torwandschießen

Das absolute Highlight jeder Sendung: Wenn es wieder heißt „Drei unten, drei oben“. Das Torwandschießen ist seit jeher fester Bestandteil der Show und im Laufe der Zeit zu einem Ritual avanciert. Jeder Studiogast muss am Ende sein Können unter Beweis stellen. Für Profi-Fußballer kein Problem, sollte man meinen! Die Realität sieht anders aus. Überhaupt einmal zu treffen, stellt bereits einen Erfolg dar. Trotzdem gibt es einige wenige „Torwand-Legenden“. Zu ihnen zählt unter anderen Günter Netzer, der am 18. Mai 1974 als erster Schütze überhaupt fünf Treffer erzielte. Nach ihm gelang das bisher nur Rudi Völler, Rolf Fringer, Reinhard Saftig, Frank Rost, Matthias Becker, Frank Pagelsdorf und Günter Hermann. Mit „nur“ vier Treffern mussten sich neben Franz Beckenbauer auch Lewis Hamilton, Oliver Bierhoff, Jérôme Boateng, Michael Ballack, René Adler, Mike Krüger, Aylin Yaren und Hans-Joachim Watzke zufrieden geben. Fußball-Weltmeisterin Fatmire Bajramaj traf immerhin zweimal und das in Pumps mit 7-Zentimeter-Absätzen. Doch auf die vollen sechs Treffer warten die Zuschauer seit 50 Jahren vergeblich.

Legendäre Momente

Neben der Torwand hat das Aktuelle Sportstudio aber vor allem für einige sehr unterhaltsame Momente gesorgt. Legendär zum Beispiel der Auftritt des Affen Cheeta, der 1971 der Frau von Tarzan-Darsteller Johnny Weissmüller vor laufender Kamera die Perücke vom Kopf riss. Auch das Streitgespräch zwischen Ex-Köln-Trainer Christoph Daum und Uli Hoeneß von 1989, ausgelöst durch verbale Attacken Daums gegen den damaligen Bayern-Trainer Jupp Heynckes, gehört mit Sicherheit in die Kategorie „besonders wertvoll“. Carmen Thomas setzte 1973 mit ihrem peinlichen Versprecher dem Ganzen noch die Krone auf. Der FC Schalke 04 hieß auf einmal „Schalke 05“. Dumm gelaufen.

Heute Abend ab 22 Uhr erinnert das Aktuelle Sportstudio an sein 50-jähriges Bestehen. Neben den Fußball-Legenden Franz Beckenbauer und Rudi Völler sind auch einige der ehemaligen Moderatoren zu Gast. Dieter Kürten, der mit 375 moderierten Sportstudios zurecht den Titel „Mr. Sportstudio“ trägt, darf natürlich auch nicht fehlen. Das Aktuelle Sportstudio ist und bleibt das Aushängeschild des ZDF. Auf 50 weitere Jahre Fußball-Spaß und Torwandschießen am Samstag Abend! Cheers!

 

Was haltet ihr vom Aktuellen Sportstudio?

 

viagogo Logo

viagogo – Abzocke oder sinnvolle Alternative?

So ein Mist! Nur noch fünf Tage bis zum Champions League-Finale und ich habe immer noch keine Tickets. Obwohl ich sämtliche Familienmitglieder und Freunde dazu verdonnert habe, sich für die begehrten Karten zu bewerben. Hat trotzdem nicht geklappt. Ärgerlich. Sehr Ärgerlich. 

Was tun?

Es gibt tatsächlich eine Alternative. Doch für diese muss man in der Regel tief in die Tasche greifen. Sie heißt “viagogo”. Dabei handelt es sich um die weltweit größte Ticketbörse mit Hauptsitz in der Schweiz, die es Sport- und Musikfans ermöglicht, kurzfristig und ganz legal an Konzertkarten oder Fußballtickets zu gelangen.

Kurz vor dem Fußball Champions League-Finale in Wembley wollte ich wissen, ob es tatsächlich noch eine Möglichkeit gibt, Tickets zu kaufen. Dazu habe ich dem Pressesprecher von viagogo, Steve Roest, ein paar Fragen gestellt.

Ob viagogo eine sinnvolle Alternative zum herkömmlichen Ticketerwerb bietet, erfahrt ihr in meinem Audio-Beitrag.

 

Anmerkung: Dieser Beitrag wurde im Auftrag von afk M94.5 in Zusammenarbeit mit Chris Wörner produziert.